Jules Verne und die Mechatroniker

Seit vielen Jahren besuche ich gerne Theaterstücke in der Schauburg in München. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass wir dem Portmanteau Studio sehr nahe stehen. Und die machen gelegentlich im Theater die Musik zu den Produktionen.

Derzeit läuft wieder eine dieser Theater Produktionen.
20000 Meilen unter den Meeren nach Jules Verne
Und da können wir wieder bekannte Namen der Musiker und aber vor allem des Regisseurs lesen:
Musik und Musikmaschine: Portmanteau
Regie: Taison Heiß ( Auch unter anderem Portmanteau, Lali Puna) & Thorsten Krohn

20000 meilen unter den meeren

In diesem Stück ist so ziemlich alles zu sehen, was mir in den letzten Jahren so an Innovation und Experimentierfreudigkeit in Bezug auf Musik und Maschinen beim Taison im Studio begegnet ist. Rechenmaschinen, DIY Synthies, Schrittmotoren, Mikrofone, altes Klavier, Magnetventile, Mapping, Druckluft. Die Geschichte, die Bühne und die Technik dahinter verschmelzen in diesem Stück zu einem. Genial für Medienkunstfans und Musikmechatroniker.
Ich war völlig baff, nachdem ich die Vorstellung gesehen hatte.
Der Dank, so steht es in der Ankündigung : „den Werkstätten der Münchner Kammerspiele“. Ich bin mir sicher, dass die hier sicher einiges an Schweissarbeit hineingelegt haben.  (Lustiger Link zu einer der ersten Bands des Portmanteau Umfeldes die „Schweisser“ hiessen)
Also: Muss man gesehen haben.

Steampunk, Theater, Jugend, Innovation auf der Bühne.
Vorstellungen sind noch 9 zu sehen bis Mitte Januar. Reservierung wird von mir dringend empfohlen. Stand schon mal vor ausverkaufter Tür.
Bitte sehr, noch ein Offizieller Link:
Seite auf der Schauburg Webseite.

Wer sich selbst überraschen will, schaut jetzt lieber nicht das Video an.
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Video

die Faszination der Fünfsamkeit (Uraufführung)

 

Ein interdisziplinäres Tanzprojekt.Von Katja-Mirjam Böhm.
Monatelange Arbeit kommt nun zur Blüte. Ich freue mich folgende Uraufführung ankündigen zu dürfen.

Premiere:
Freitag, 11. Januar 2013, 20.30 Uhr, Theater Schwere Reiter, Dachauerstr. 114, 80636 München

Weitere Vorstellungen am 12. Und 13. Januar 2013, jeweils um 20.30 Uhr
Karten unter: reservierung@schwerereiter.de

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die faszination der fuensamkeit-web400

Eine Produktion von Katja-Mirjam Böhm mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Eine Koproduktion mit dem Centre Civic Barcelona, La Caldera, Centre de creació de dansa i arts escèniques, nunArt, Barcelona creacion contemporànies

In dieser Arbeit setzt sich die Choreographin und Tänzerin Katja-Mirjam Böhm mit der Vielschichtigkeit der Zahl 5 auseinander. Erlaubt uns die Formel der natürlichen Fünfsamkeit die Einfachheit unseres gegebenen Seins zu begreifen?
Die Sprache des Körpers, Klang, Video und Licht gelten hier als gleichwertige und zugleich unterstützende Elemente und bilden die Basis für die Verbindung des Einzelnen zu einem Ganzen

In ihrer zweiten choreographischen Arbeit setzt sich die Choreographin und Tänzerin Katja-Mirjam Böhm mit der Vielschichtigkeit der Zahl 5 auseinander. Ausgedrückt durch die vier Elemente Körper, Klang, Video und Licht, aber auch durch Stilmittel und Symbole der Zahl 5 geht es um den Versuch, durch stimmungsvolle Szenerien die Fülle der existierenden Realität begreifbarer werden zu lassen.
In 5 Bildern werden so Aspekte des menschlichen Lebens von 5 Tänzern und einem Schauspieler erzählt.

Katja-Mirjam Böhm erhielt 2010 die Debütförderung der Landeshauptstadt München für ihr Stück „Origami“.
Hier gibt es eine Videovorschau. http://vimeo.com/21595111

Seit dem hat sie ein Netzwerk von internationalen Künstlern aufgebaut, mit welchen sie regelmäßig kooperiert. Ihre Arbeit als Choreographin und Dozentin für Tanz und Yoga lässt sie viel reisen und führt sie an immer neue Orte. Ihre aktuelle Produktion entsteht in München und Barcelona.

Ihrer Überzeugung nach gewinnt der zeitgenössische Tanz in der permanenten Auseinandersetzung mit anderen Künsten an einer neuen Qualität, die dem Zuschauer weite Einblicke und Impulse geben können. Mit ihrem neuen Stück „Die Faszination der Fünfsamkeit“ erforscht sie das Spannungsfeld zwischen Kunst und Leben.

Choreographie und Konzept: Katja-Mirjam Böhm
Kreation und Performance: Katja-Mirjam Böhm, Nadine Gerspacher, Ana Fontanet Bassas, Helena Canas Estremera, David Novoa, Isaac Lazaro
Musik: Thomas Simonetti (hier bekannt als mycrotom)
Video: Tobias Semmelmann
Licht: Rainer Ludwig
Produktionslitung: Sonja Brinkmann