H – Preorder – läuft…

Nachdem – H – über SubUp Indigo vertrieben wird, lässt sich das Debüt Album ab dem 30.8 als Vinyl/Digipack CD oder digital beziehen.

Für die Menschen in unserer Umlaufbahn haben wir während Pico Be´s „Anhörung“ in Gabi Blums Atelier eine special Edition geschaffen.
Das war wirklich aufwendig, aber es hat sich gelohnt.  Wir sind sehr glücklich, daß diese Serie sehr schön geworden ist…. wenn nicht sogar schöner als das Original. 🙂 Danke an dieser Stelle auch an Tommy Schmid, der für das Layout verantwortlich ist!

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Die 50 handnummerierten Platten wurden ausschließlich an diesem Abend verteilt und veräussert.
Die restlichen 25 Vinyl Platten können ab sofort über unsere Bandcamp Seite erworben werden. Sie kostet schlappe 35€, was einer nachhaltigen Unterstützung entspricht.
(Im Gegensatz zu 25€ für die reguläre LP im Plattenladen, die wir in der Regel nie zu sehen bekommen, da sich das niemals refinanziert)
Durch diese Aktion erhoffen wir einen Teil unserer Produktionskosten zurück zu finanzieren. Und für die Sammler und Jäger unter Euch gibt es ein seltenes Stück Subkultur Musikgeschichte mit Farbgeruch dazu. Wir bedanken uns für die Unterstützung.
Die Edition wird natürlich penibel genau in Discogs eingepflegt. Versprochen!

Alles andere gibt es dann ab dem 30. August.

– H –

Letztes Jahr sind wir mit Rhytm Police ins Studio gegangen. Wir wollten mal irgendwas recorden, um etwas zum 10-jährigen Bandjubiläum zu veröffentlichen. Ne „Single“ oder so… Wir hatten keinen Plan und wollten auch keinen haben. So „dubbten“ wir an zwei Nachmittagen bei 40 Grad auf einigen selbst gebastelten Instrumentals und Loops in der Echokammer.

So geschah es…. So wurde beim Anhören klar: „Wir machen alles fertig“ (Zitat Albert Pöschl).  Nun gründen und tüten wir mit Albert – H – ein. Ohne den Dubmaster geht bei – H – nix.

Am 1. August 2019 wird – H – der Öffentlichkeit vorgestellt. Hören wir das Werk in voller Länge noch vor dem offiziellen Release in Anwesenheit der Musiker – Alle Fragen offen!
Wo: Gabis VerandaOtto-Steidle-Atelier bei Gabi Blum
Ganghoferstraße 55, 80339 München
(U-Bahn 4/5 Schwanthalerhöhe, Bus 53 Ganghoferbrücke)

Ab 19Uhr mit Stencil Aktion für eine exklusive streng Limitiere Bandcamp special Edition. (Ab 3.August im Preorder)
Bar ab 20:00 / Anhörung um 21:00
Das Album erscheint als Vinyl / CD / digital am 30.08. in allen Plattenläden Vertrieb: Sub Up/Indigo.
Pico Be schreibt:
Eine Wetterstation produziert Musik: Alle Antennen ausgefahren, gehen Baro- und Thermometer auf Peilung. Ein Mobile aus Klangrohren klimpert ein modales Hard-Bop-Pattern im Windkanal, im Dialog mit einem röhrenden Käuzchenruf und rhythmisch aufschlagenden Hagelkörnern …Was ist denn das für eine Drohkulisse? Irgendetwas stimmt hier nicht. Die Natur ist im Argen, oder spielen die Messgeräte verrückt? Das ist jedenfalls kein Käuzchenruf, wie wir ihn kennen. Das Käuzchen ist böse, es hat Hunger! Höhenluft hilft. Höhensonne auch. Oder … ein bisschen Vitaminologie.

Natürlich ist alles ganz anders. Die vermeintliche Wetterstation ist die Echokammer, ein von Albert Pöschl betriebenes Studio-Biotop in München Giesing. Dorthin begaben sich Leo Hopfinger alias LeRoy und Tom Simonetti alias mycrotom, um an neuen Tracks für ihr Indie-Disco-Wildstyle-Duo Rhytm Police zu arbeiten … und dabei passierte einer jener glücklichen Unfälle, von denen Wissenschaftler immer schwärmen, wenn sie wider Erwarten auf eine bislang unbekannte Substanz stoßen. So, wie sich Pöschls Namensvetter Albert Hofmann im Selbstversuch die Pforten der Wahrnehmung öffneten, stießen die drei Laboranten Hopfinger/Pöschl/Simonetti auf das Element „H“, um es im Spaltprozess einer isolierten Verdichtung aus der Rhytm Police herauspurzeln zu sehen – hatte nicht dort, über das zehnjährige Bestehen des Bandnamens hinweg, doch immer schon ein „H“ gefehlt? Nun also, H ist da, und mit dem alten Namen fällt gleich mal die Disco-Party weg:

H ist Teilchenphysik für den Chill-Out-Room. Genre: Natur&Technik. Musikalisches Wetterleuchten!

Die einzelnen Stücke bestehen aus mehreren Ebenen, die ein vielschichtiges Hören ermöglichen. Da ist das Analoge (Drums: Simonetti / Bass: Hopfinger / Analoge Dub-Kanäle: Pöschl), das eine Verbindung mit dem Synthetischen (diverse Keyboards und Samples) eingeht. An der Schnittstelle zwischen dem Analogen und Synthetischen lauern fiebrige Fieldrecordings. So meinen wir, koexistierende Parallelgesellschaften in einem Stück vereint zu hören. Ein Effekt, der durch das Prinzip einer zirkulierenden Produktion begünstigt wurde: Nachdem die analogen Basis-Spuren gemeinsam gelegt worden waren, wurden diese ringsherum gereicht, die Klangmaterie bei jeder Runde neu angereichert und geschnitten, bis aus den einzelnen Session-Tracks die vorliegenden Stücke herausgeschliffen waren.

Inhaltlich ist dieses Album tatsächlich auch: Heimat und Sachkunde. H überlassen den Heimatbegriff aber nicht jenem Kollektiv, welches in stumpfer Abkapselung vor sich hingährt und die tradierte Borniertheit zur Heimathochkultur erhebt. Auf diesen Holzweg begeben sich H nicht. Internationaler Tiefbau lautet stattdessen die Parole. Leo Hopfingers deutschsprachige lyrics fahren ex negativo, schließen aus der Umkehrung auf. „Spiel mir das Lied vom Sonnenschein. Das kann nicht so kompliziert sein – Sonne rein … Ohne dich säh’s hier ziemlich dunkel aus.“ So einen lässigen Humor hatte in vergleichbar lakonischer Nuscheligkeit zuletzt wohl Stephan Remmler mit Trio drauf. Deutsch ohne Pathos, geht doch.

H atmet Spannung und Entspanntheit aus – das ist der Zauber von H! Man findet diese Mischung sonst vielleicht nur auf manch toller Platte aus der sog. Kraut-Ära, Platten von Harmonia und Cluster blitzen auf, und H könnte wunderbar neben einer Platte wie z.B. Rastakraut Pasta von Moebius & Plank stehen, aber auch neben den LeRoy-AlbenSkläsh und Bambadea (beide auf Schamoni Musik), This Is The Place von Das Hobos (ein weiteres, hochgefeiertes, alias des Duos Hopfinger und Simonetti) und der ein oder anderen Echokammer-Produktion, wie etwa Entrance To The Exit von Blacken The Black.

Bandfoto H

Photo by Kalle Singer

Immer wieder zwitschern die Vögel, hallt das Echo vom Berg, wird die Sonne zur Heimat, zur Heimat für die ganze Welt. Ein arabesker Autotune-Gesang ertönt „Am Zug“, eine ganz und gar kosmische Musik wird hier gespielt. Also nochmal, ex negativo, zum Mitschreiben: Heimat ist nicht der Boden, Heimat ist die Sonne! Denn: Ohne sie sähe es hier dunkel aus! Und wenn am „Alpensee die Luft okay“ ist, dann ist damit eben auch gemeint, dass drunten in der Ebene irgendwas so ganz und gar nicht okay ist. H ist eben auch das: Die Revanche für den grausamen Begriff „Heimatsound“. Danke! Euer Pico Be

Stay…. bleib doch noch ein bisschen.fm

Ist Stayfm eine Initiative zum Erhalt der UKW Frequenzen? Stayfm ist ein unabhängiges Webradio aus Augsburg. Vor einigen Monaten von Jürgen Branz gegründet, ist es aus dem Wunsch entstanden, einen Raum für Musikliebhaber zu schaffen, Musik zu hören und zu präsentieren und dies unabhängig von einem Publikum vor Ort. Nicht als Hintergrundmusik oder während der Arbeit, dafür gerne mit interessierten Zuhörern.

Jeden Mittwoch um 19 Uhr ist Zeit für Musik, jede Woche mit einem anderen Gast, vorrangig aus der Augsburger Kulturlandschaft. Und da entsteht meiner Meinung nach eine ganz andere Art der Vernetzung. Die Sprache ist Musik.
Das Ganze ist nicht so einfach. Jürgen betreut derzeit noch viele Sendungen selbst, was wir hier zuhause vor unseren Empfangsgeräten gut finden. Seine Moderationen sind wirklich charmant und zaubern uns immer wieder ein Lächeln auf´s Gesicht.
Einige Sendungen landen auch in einem Archiv auf der Mixcloud Seite von Stayfm.

Ich hatte kürzlich auch die Ehre bei Stayfm eine Radio Sendung mitzumachen. Ich habe mich gefühlt wie im Wohnzimmer. Wenn ich Gästen die ein oder andere Platte auflege. Und da kommt natürlich andere Musik raus wie beim spielen in einer Bar. Das macht das ganze irgendwie privat und für meinen Geschmack in der live Situation durchaus interessant. Für mich war es aufregender als jedes Konzert, aber hört selbst in die Sendung rein. (Tagged: #radio #slow #chillig)

Zum Glück hilft das Kulturamt mit dem ein oder anderen Posten wie GEMA oder Server. Stayfm kann man auch mit einem Betrag auf PayPal unterstützen. Jürgen, bitte bleib noch ein bisschen….
Link: https://stayfm.com/
https://www.facebook.com/stayfm/

 

Remebering Nico

Wir sind von so vielen ehrbaren Menschen umgeben – na dann lasst uns mal eine Künstlerin würdigen, die einen „nicht vorbildlichen“ Lebenswandel bescheinigt bekam. Jedenfalls war das die Begründung, weshalb es die Christdemokraten ablehnten, in ihrer Heimatstadt einen Platz nach ihr zu benennen. Welche Stadt das war? Vielleicht deine eigene?

An die deutsche Sängerin und Schauspielerin Nico wurde 2018 mit zwei Jubiläen erinnert: 30. Todestag und 80. Geburtstag. Das heute legendäre Album „The Velvet Underground & Nico“ (produced by Andy Warhol) prägte ihr Leben, und der Lou Reed-Song „Femme Fatale“ wurde ihr Markenzeichen und auch Brandzeichen (nur zur Erinnerung: Das war 1967 und von Krautrock oder sowas wie deutscher Popmusik keine Spur). Mehr als ein Dutzend einflussreicher Solo-Alben folgten.

Gründe genug für eine Gutfeeling-Tribute-Single? Oder fiel die Entscheidung erst, als das Vogue-Magazin 2017 die „Sphinx aus Eis“ (Werner Fritsch) zur Nr.1 der „einflussreichsten Rock-Blondinen aller Zeiten“ kürte, obwohl sie sich ja bald die Haare schwarz gefärbt hatte? Aber egal, die Details zu „Remembering Nico“ sind nicht weniger komplex …

An kein Nico-Jubiläum dachten die Electro-Folk-Band Das Hobos und Dichter/Autor Franz Dobler, als sie sich im Sommer 2015 am Bahnhofsgelände von Buchloe zu einer langen Session trafen. Die Nico-Reminiszenz „Verhängnisvolle Frau“ war eben eines der Gedichte, zu denen Das Hobos improvisierten. Es ist nicht nur eine melancholische Erinnerung an eines ihrer letzten Konzerte, sondern erzählt auch, wie Nico dabei von einem Fan genervt wurde, der sie permanent mit „Femme Fatal“- und „Verhängnisvolle Frau“-Zwischenrufen störte (sie sang es nicht).

Die Idee, den Nico-Track zu veröffentlichen, kam erst zwei Jahre später, als der Nürnberger Verleger (Starfruit Publications) und Direktor des Instituts für Moderne Kunst Manfred Rothenberger das Gedicht für den Katalog zur Nico-Ausstellung im Frühjahr 2019 haben wollte und auch an der Vertonung interessiert war, weil er Nico-Covers und Songs über sie sammelte.

remebering nico

Brennendes Interesse bei Gutfeeling Records (wo Das Hobos zuletzt ihre Single „Cash Only“ veröffentlicht hatten) und der Beginn einer echten Family Affair. Mastermind G.Rag übernahm die Regie für die b-Seite: zwischen den Konzerten bei einem Surfcamp in Biarritz im Sommer 2018 sang die wunderbare Leonie Felle „Femme Fatale“ ins 4-Spur-Gerät, begleitet von den No Wave-Rockern G.Rag/Zelig Implosion Deluxxe und einem Teil ihrer „Leonie Singt“-Band. Und sie hat sich natürlich nicht als Nico personifiziert, sondern auf ihre eigene Art den Lou Reed-Klassiker in unsere ehrbare Gegenwart gecovert.

Plattentaufen:
5. Dezember 20:30 München POLKA

6. Dezember 21:00 Augsburg Grandhotel Cosmopolis
Zusammen mit
Dobler Hobos Leonie g.rag zelig deluxxe

Die 7″ Vinyl Single lässt sich hier bestellen:
https://www.gutfeeling.de/shop/gutfeeling/leonie-singt/various-artists-remembering-nico/
Wer eine Doku zu Nico sehen möchte, kann das gerne auf YouTube (Nico Icon) tun.

Rhytm Police (sic!) verspielen ihr Jubiläum !

Die Band RHYTM POLICE schreibt das 10. Jahr nach der Veröffentlichung ihres hochgelobten Debüt Album “turbo bells”. Vor 10 Jahren haben Sie einiges auf die Schiene gebracht. Daraufhin haben sie in den letzten Jahren das Elektro Punk Bandprojekt etwas ruhen lassen. Nach hunderten Konzerten zwischen Tübingen und Novosibirsk geht das schon mal.

In dieser Zeit waren die zwei  nicht tatenlos. Sie haben nebenbei diverse Solo- und Nebenprojekte ausgerollt. Der Erfolg lässt darauf schließen, dass weiteres Potential frei gesetzt wurde.

Zum Beispiel wäre da Leo mit LeRoy: „Band of the week des UK Guardian“. Oder „Das Hobos” gastierte 2017 auf dem international renommierten Odessa-Jazz-Fest und wird unter anderem von Norman Cook auf Palylisten geteilt. Colossus of the Road mit Tobias Laemmert aka Protein. Oder als Rhytmsektion für die „Protein“ Band. Hangonauten, LeRoy & Angela Aux.

RP: Was sollen wir nach 10 Jahren machen…einen runden Abschluss für Rhytm Police?
Erstmal So Flyyy Shredden… über uns selbst Lachen. Und dann,…?
Wir haben uns dann einfach ohne grossen Plan mit dem Produzenten Albert Pöschl (Dis*ka, Queen of Japan) in die Echokammer eingeschlossen, um die Bandkasse auf den Kopf zu hauen.

An diesem Nachmittag wurde ein Konzeptalbum aufgenommen.
Vitamin H birgt einiges an Mangelerscheinungen. In ganzer RHYTM (sic!) Police Manier.
„Wir können nichts für Euch tun…..“ Veröffentlichungstermin bleibt unbekannt.

Für ihre 10 Jahres “aniversary Tour” bleibt die RHYTM POLICE aber bei ihren Leisten. Dreckiges Disco Punk Duo bleibt auf der Schiene. Von Kopfschütteln bis Schulterkreisen…. im Publikum ist alles dabei.
„turbo bells“ ! #RYPO10

Konzerte:

#RYPO10 live, wild und in farbig

Do.22. Nov.  Import Export – München + Grotty Sigtrygg
Fr. 23. Nov.  Fuchs & Has – Dettenhofen
Fr.30. Nov. Hirsch Lindenberg e.V. – Lindenberg
Fr.1. Dez. Grandhotel Cosmopolis – Augsburg + DJ Volka Glück
Fr. 14. Dez. Café Holler – Deggendorf
Fr.15. Dez. Altes Spital – Viechtach

Webseite: http://rhytmpolice.net

Brimborium 3 Mixtape

Der Begriff „Brimborium“ wird heute allgemein gerne für unnützen Aufwand bezeichnet. Dennoch steht die Anfertigung eines live Mixtapes für mich als wichtige Entschleunigungsmaßnahme zu unserem schnellen Alltag.
Gnees Brimborium 3 ist ein echtes, liebevolles, selbst gebasteltes Mixtape von Vinyl gemixt.

Mixtape

Brimborium 3 Mixtape gibt es nur face to face.

Am Wochenende hatten wir die Ehre mit Rhytm Police nach Tübingen auf die Veranstaltungsreihe „Wunderground“ eingeladen zu sein.
Als Gneeon mir zum Abschluss des Abends dieses neue Mixtape in die Hand drückte, war die Freude groß. Nach 15 Jahren wird sein Brimborium zur Triologie.

Ob ihr es glaubt oder nicht, kürzlich hielt ich das 15 Jahre alte Brimborium 2 in den Händen. Und auch dieser stilvolle Mix steht für mich, für lange Autofahrten im Mitsubishi Bus. Viele gute Stunden voller secret rhythm´s und verwobener messages. Das Brimborium 2 hat sogar ´ne Sekunde mehr Spielzeit! 🙂
Gnee hat alles richtig gemacht. Schon damals bei Rawheit 1998. Da gibt es noch etliche old school tapes zu digitalisieren….
Schöne Fotos gibt es zudem auf seinem Travelblog auch: http://rawheit.de/
Wir sehen uns mal wieder bei Downbeat im Grandhotel Cosmopolis. TBA

colossus of the road

Bei dem Münchner Künstler Tobias Laemmert aka „Protein“ hat es sich 2016 ergeben, das er beim Notwist Albumrelease in Berlin Lido als Support angefragt wurde. Um die große Bühne zu füllen musste live Rhythmus/Elektronikgruppe her. Tobias fragte bei den hier bekannten Duo Infernale aka: Rhytm Police an. Und so begann sich der „Coloss“ langsam in Bewegung zu setzen.
Die Musiker hatten sich bei den konsequent musikalisch durchweg improvisierten SMS Sessions (SMS Schamoni Musik Service)  im Sommer 2015  kennen gelernt. Protein released bis dahin schon bei dem Gomma, Schamoni und Alientransistor Platten.

Gesagt getan:
So spielten die drei Musiker in Berlin bekannte Stücke aus dem Protein Repertoire. Zwischen München, Leipzig und Berlin kam diese „Band“ Variante von Protein sehr gut an. Immer wieder gerne gespickt mit Improvisationseinlagen. Nachdem das immer live „ausgeliefert“ wird, entsteht hinter den Kulissen mehr und mehr die Sehnsucht nach einer improvisierten Studiosession als Trio.
„colossus of the road“ trägt dem drang nach musikalischem Freiraum der drei Musiker Rechnung. Ein Motto das gut in das Gewand der Alien Disco passt.
Am 15.Dezember spät, kann man „colossus of the road“ Improvisationen erleben. Bei der Alien Disco #2 in den Münchner Kammerspielen. Zum Abschluss des Abends mit einem Alien-Transitor-Soundclash mit: 1115, Joasihno, Colossus of the Road, Le Millipede feat. Flow Zimmer.


Weitere Highlights



2008 – 2018

RHYTM POLICE patrouillieren seit vielen Jahren an der Schnittstelle von DiscoPunk und Elektro. Ihr Name ist Programm: ein Sound der auf den Druck von Live-Drums und Bass setzt, mit Loops hantiert und mit repetitiven Einlagen das Publikum in Ekstase manövriert.
Ihr erster Langspieler „Turbo Bells“ erntete bereits 2008 überaus positives Medienecho. U.a. Musikexpress,Keys, Noisey Neighbours, M-BEAT oder Zündfunk. Dennoch wurde das Projekt RHYTM POLICE bewusst durch andere erfolgreiche Band und Soloaktivitäten der Musiker mehr und mehr suspendiert. (LeRoy, Das Hobos, Protein)


Video aus dem Fuha / 2008

Neben zahlreichen Konzerten und DJ-Sets in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien, wurden auch drei Russland-Touren absolviert. Was Rhytm Police 2008 mit „Turbo Bells“ begonnen haben, setzten sie mit ihrem zweiten Album „Debaser“ fort: Bewusste Musik zwischen vielen Stühlen mit großem Antrieb, überlegtem Innenleben und einer einzigartigen Energie.
Ihr aktueller Longplayer: „Debaser“ ist 2013 auf Schallplatte und Kassette bei dem Augsburger Label (In Gute Hände/Cargo) erschienen.
Vor einigen Jahren hat die Band RHYTM POLICE das Augsburger Grandhotel im Rahmen der FM4 F4IR Tour im Posthof Linz supportet. Der Erlös der Einnahmen gingen zu 100% an das Grandhotel Cosmopolis. Heute kommen sie erstmals in die Grand Cuisine.
Live: 2.Dezember Grandhotel Cosmopolis
3.Februar 2018 Künstlerhaus Kempten
Die Band hält sich bedeckt was die Zukunft der „Police“ angeht. Auch wenn man ihnen nachsagt sie wenden „gute Gewalt“ an. Ihr Verhältnis zu Gewalt bleibt im allgemeinen kompliziert. Hilfe und Informationen rund um rechtswidrige Polizeigewalt finden sich bei Amnesty.

Eine kleine Jubiläumstour ist nicht ausgeschlossen. TBA –  Booking


Das Video „gotta lotta low“ wurde aus unzähligen Filmarchivaufnahmen von dem Filmeditor Wolfgang Weigl realisiert.

Musik und Mehr: https://rhytmpolice.bandcamp.com/
F
acebook: http://facebook.com/RHYTMPOLICE

move on!

Die Neue Galerie im Höhmannhaus ist seit ihrer Eröffnung im Jahre 1996 das internationale Forum für zeitgenössische Kunst der Städtischen Kunstsammlungen in Augsburg.

Vom 5. bis 14. Mai 2017 findet im Höhmannhaus Move on! – Ein Tanzperformance-Projekt mit Alan Brooks statt.

In unserer heutigen, rasant kurzlebigen Gesellschaft nimmt die digitale Kommunikation auch im zwischenmenschlichen Bereich einen immer größeren Stellenwert ein und überflutet uns mit überfordernden Reizen. Mit dem Medium Tanz als nonverbale, archaische Kommunikationsform steht bei dem Performance-Projekt Move on!, das Clara Diepold und der britische Tänzer Alan Brooks konzipiert haben, die intensive, sinnlich direkte Erfahrung im Vordergrund.

In den drei Galerieräumen werden in drei einzelnen Performances unterschiedliche Ebenen des menschlichen Bewusstseins dargestellt: Im vorderen Raum stellt sich ein extrovertierter Charakter die Frage nach der Überwindbarkeit seiner Unsicherheit. Im zweiten Raum herrscht Ausgeglichenheit, die nach klaren Vorbildern handelt. Der dritte Raum stellt eine in sich gekehrte Reduktion auf menschliche Grundbedürfnisse dar.

Währen der Ausstellungszeit sind drei an die Performances angelehnte Videos zu sehen.
Die Eröffnungsperformance „Der König“ am Freitag, den 05.05.17, initiiert einen dreiteiligen Live-Performance-Zyklus im Höhmannhaus.

Am Samstag, den 06.05.17, beginnt um 19:30 Uhr die zweite Performance „Dedicated to…“ mit Live-Klängen von Marius Simon Müller am Hang.
Abschließend findet die Performance „Stop!“ am Sonntag, den 07.07.17, um 15 Uhr statt.
In der Woche danach sind an die Perfromances angelehnte Videos in den Galerieräumen zu sehen. An interaktiven Soundstationen können die Besucher ihre Gedanken reflektieren.
Vor Videokulisse sind am Freitag, den 12.05.17, um 19:30 Uhr außerdem noch die „Hangonauten“ in der Galerie zu hören.
Der Eintritt ist immer frei!

Lasst euch überraschen von einer experimentellen Performance-Reihe, die zum sinnlichen Nachdenken anregt und grundsätzliche Strukturen der zwischenmenschlichen Kommunikation dar- und in Frage stellt.
Die Aufführungen bauen aufeinander auf, weshalb es sich durchaus lohnt an allen drei Terminen zu kommen!*